
Oben: Installationsanischt, IK-JOONG KANG | MOUNTAIN & WIND, ALEXANDER OCHS GALLERIES BEIJING, bis 31.Juli 2010
Berlin
ANDREAS AMRHEIN | GOOD FRIENDS
bis 24. Juli 2010
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CHINESE *
CE JIAN, CHEN GUANGWU, FANG LIJUN, LU SONG, WANG SHUGANG, YANG SHAOBIN, ZHANG HUI
31. Juli - 28. August, 2010
Eröffnung: Freitag, 30. Juli, 19 - 21 Uhr
ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN
Sophienstr. 21, 10178 Berlin
Der koreanische Künstler und in New York lebende, amerikanische Staatsbürger wurde 1997 für seinen Beitrag „Throw Everything Together and Add" auf der 47. Biennale von Venedig mit dem ‚Prize of Special Merit' ausgezeichnet.
Seitdem gilt er als einer der bedeutendsten koreanischen Künstler der Gegenwart nach Nam June Paik. Seine Werke finden sich u.a. in den Sammlungen des Museum Ludwig in Köln, des Whitney Museum of American Art in New York, des Museums of Contemporary Art in Los Angeles, sowie der Nationalgalerie in Seoul und zahlreichen Privat- und Firmensammlungen wie Samsung Korea oder die Rosenkranz Collection in Berlin.
Darüber hinaus arbeitete der Künstler an zahlreichen öffentlichen Projekten.
Bei der aktuellsten Ausstellung „Mountain and Wind" handelt es sich um ein Projekt im öffentlichen Raum, das 2008 in Seoul realisiert wurde. Dabei wurde das ‚Kwang Hwa Mun Tor' am Eingang zum Kaiserpalast umbaut. Dieses Tor fungiert, nachdem es während der japanischen Besatzung und dem Koreakrieg mehrmals zerstört und wieder aufgebaut worden war, nun als ein Symbol des Wunsches nach der Wiedervereinigung Koreas. Dort stellte Kang seine Moon Jars zum ersten Mal aus.
Ein Moon Jar ist scheinbar asymmetrisch, aber er folgt in seiner Unvollkommenheit ganz der Natur. Die zwei unterschiedlichen Hälften werden in Handarbeit miteinander verbunden, glasiert und gebrannt.
Auf gewisse Weise scheint Ik-Joong Kang, nahe der Grenze zwischen Nord- und Südkorea geboren, selbst die verschiedene Teile zusammenzufügen und daraus eine vollendete Form gestalten, zwei Hälften wieder vereinen zu wollen.
‚Seine gerundete Form verströmt ein Gefühl kosmischer Anteilnahme, wenn auch in einer sehr bescheidenen und stillen Art', erklärt Kang bei dem Versuch zu beschreiben, warum er sich vom Moon Jar als Quelle seiner Inspiration so sehr angezogen fühlt...